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3. März 2026

Zurück im Team: Ein Weg, der Mut gemacht hat 

Zurück im Team: Ein Weg, der Mut gemacht hat 

Heiko Müller bei BHK

Manche Geschichten beginnen nicht neu. Sie setzen an einem Punkt an, an dem vieles ungewiss ist. Wie bei Heiko Müller- er ist seit vielen Jahren Teil von BHK. Vor einer Erkrankung war er als LKW-Fahrer unterwegs – zuverlässig, engagiert und tief im Team verwurzelt. Dann veränderte eine Krankheit von einem Tag auf den anderen sein Leben grundlegend. Er muss sich heute mit diversen körperlichen Einschränkungen auseinandersetzen. Was geblieben ist: sein Wille. Und seine Verbindung zu uns. 

Ein zweiter Anfang 

Der Wiedereinstieg war kein Selbstläufer. Im Februar 2025 startete der erste Versuch – doch es fehlten noch notwendige Unterlagen. Also, alles verschieben. Beim zweiten Anlauf erhielt Heiko Müller einen Coach an seine Seite, der ihn beratend unterstützte und den Neustart begleitete. Schritt für Schritt fand er seinen Platz im Arbeitsalltag zurück. 

Heute versieht Heiko Müller Maschinen und Geräte mit dem unserem neuen BHK-Logo. Er übernimmt kleinere Transportfahrten und Besorgungen. Aufgaben, die wichtig sind – und die zu seiner aktuellen Situation passen. Was vielleicht am meisten zählt, sagt er selbst: „Mir macht die Arbeit vom ersten Moment an Spaß. Ich habe ein Jahr lang nicht so gelacht.“ 

Team bedeutet mehr als Zusammenarbeit 

Natürlich ist nicht alles wie früher. Körperlich schwere Arbeiten übernimmt heute das Team. „Meine Kollegen stehen mir beratend zur Seite. Schwere Arbeit nehmen sie mir ab“, beschreibt er das Teamwork. Sein Blick auf Arbeit hat sich verändert. Er achtet stärker auf seine eigenen Grenzen. Teamarbeit bedeutet für ihn heute Offenheit und gegenseitige Unterstützung – weil Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist. 

Verantwortung in der Führung 

Auch für die Führung war Heiko Müllers Rückkehr ein bewusster Prozess. „Wir haben seinen Wiedereinstieg strukturiert begleitet“, erklärt Sandro Ziebart. „Fachlich haben wir ihn Schritt für Schritt wieder an Aufgaben herangeführt. Organisatorisch mit klaren Absprachen zu Tempo und Prioritäten unterstützt. Wichtig war, Überforderung zu vermeiden und gleichzeitig seine Erfahrung einzubinden.“ 

Offenheit, Flexibilität und realistisches Erwartungsmanagement seien entscheidend gewesen. „Es braucht Vertrauen, Zeit und eine Arbeitsumgebung, in der Anpassungen möglich sind – ohne Druck, aber mit klarer Struktur“, so Sandro Ziebart weiter. Für uns als BHK ist diese Geschichte mehr als eine gelungene Wiedereingliederung. Sie zeigt, was Unternehmenskultur wirklich bedeutet: Den Menschen nicht nur als Arbeitskraft zu sehen, sondern als Teil einer Gemeinschaft. Ein langjähriger Mitarbeiter bleibt Teil des Teams – auch wenn sich seine Rolle verändert. Vielleicht gerade dann.

Sandro Ziebart und Heiko Müller arbeiten gemeinsam in der Werkstatt